Unbeantwortete Themen | Aktive Themen Aktuelle Zeit: Di 21. Nov 2017, 12:54



Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 
 Oldie-Express mit Sonderteil zum Mauerfall vor 28 Jahren 
Autor Nachricht
Yesterday-Radio Team
Benutzeravatar

Registriert: Mo 1. Aug 2016, 16:18
Beiträge: 201
Bild


Do 2. Nov 2017, 14:12
Profil

Registriert: So 10. Jan 2016, 18:14
Beiträge: 13
Hallo Micha, Hallo Ulla

Die "Mauer", da gibt und gab es immer unterschiedliche Meinungen zu.

Werter Micha, man muß die Mauer natürlich dabei nicht nur einseitig sehen und eventuell auch Zusammenhänge erkennen. Ich der ich damals noch nicht ganz 3 Jahre alt, als auch Du mit 10 Jahren, konnten die Zusammenhänge doch gar nicht erkennen.
Diese Möglichkeit hatten wir beide doch erst viele Jahre später, obwohl hier natürlich sehr viele Faktoren der Meinungsbildung eingeflossen sind.

Betrachten wir das aber mal real, so werden sich ebenfalls viele Fragen ergeben.
Eigentlich jedoch solltest auch Du mal so ganz ruhig überlegen, warum diese Mauer Deutschland so lange trennte.

Was spielt dabei eine der größten Rollen, natürlich das Geld.
Hier müßtest Du Dich dann mal mit den Statistiken über Lebenshaltungskosten in beiden Teilen Deutschlands auseinandersetzen, das Ganze dann Überdenken und in Verbindung der beiden unterschiedlichen "Deutsche Mark"-Währungen setzen.
Im Westen wurde mehr verdient, im Osten waren die Lebenshaltungskosten geringer.
Der Umtauschkurs war damals (ich müßte jetzt selbst wieder nachschauen) etwas 2 zu 1.
Das war ein großer Vorteil für die Berliner aus dem Westteil der Stadt, sie konnten ihr verbleibendes Geld verdoppeln und dann preiswert z.B. Nahrungsmittel (von der DDR subventioniert) einkaufen.
Daraus resultiert natürlich auch der im Westen Berlins geprägte Begriff "Schandmauer", denn nun war es nicht mehr möglich.
Die ehemalige DDR hat mit dem Mauerbau also Millionen-DDR-DM-Guthaben in Berlin-West vernichtet, auch hier hilft Dir die Suche in Statistiken weiter.
Gleiche Geldvernichtung wurde ja bereits 1955 gemacht. Damals konnten die Westberliner für zwei Tage nicht in den Ostteil reisen und somit ihre DDR-DM-Scheine nicht umtauschen, hatten also danach nur noch wertloses Papier.

Daß dies beides mal hauptsächlich die Bewohner West-Berlins betraff, liegt natürlich zum einen an der "Inselstellung" der Stadt, als auch daran, daß hier die besten Möglichkeiten des Übergangs von einem zum anderen Sektor bestanden.
Mir ist natürlich auch bewußt, daß Deine Meinungsbildung aus den Erfahrungen und Gesprächen Deiner Verwandschaft entstanden ist, was auf keinen Fall verwerflich ist, also mehr als verständlich ist, jedoch solltest Du inzwischen genug Informationen gefunden haben, um alles noch einmal in Ruhe zu überdenken.

Hier noch ein zweiter (eigentlich guter) Grund für den Mauerbau.
Menschen die in den 50er Jahren die damalige DDR verließen waren Menschen mit hoch qualifizierter Ausbildung, Abitur und abgeschlossem Studium.
Diese DDR ermöglichte es Menschen einen hochwertigen Abschluß kostenlos zu bekommen, und die gingen dann in den Westen...schon wieder sind wir beim Geld.
Ebendiese hätten im Westen oft niemals die Möglichkeit für solche Ausbildungen erhalten, weil sie hätten es nicht finanzieren können.

ja, diese Mauer

Übrigens hat ein Bundeskanzler Adenauer ja auch eindeutig einer Wiedervereinigung Deutschland wiedersprochen. Hier spielt natürlich auch die Person Adenauer eine große Rolle (Biografie lesen).

ja, diese Mauer

Der Bau der Mauer war in der damaligen Situation ein notwendiges Übel...aus Sicht des Ostens.
Er hat nie etwas mit den Blockaden von Lebensmittel- und Verbrauchsmittel für die Bürger des berliner Westteils zu tun, das waren Entscheidungen der ehemaligen Sowjetunion, die dem sogenannten "Kalten Krieg" geschuldet sind.
Und eines, auch das funktioniert nur in dem Bewußtsein des schlimmsten Krieges (besser den Wahnvorstellungen eines Despoten) der Weltgeschichte, die Amerikaner mußten in diesen europäischen Krieg eingreifen, denn in dem Moment, wo die "Festung Berlin" fällt, marschiert die "Rote Armee" ohne Verluste durch bis an die französische Westküste, das in ganz kurzer Zeit und somit gäbe es keinen Einflußbereich Amerikas in Europa.

ja, diese Mauer

Wir beide haben sicherlich sehr unterschiedliche Meinungen dieser deutschen Teilung, aber auch denke ich, keiner von uns wird davon Abstand nehmen.
Allerdings werter Micha, Du kennst nur eine Seite, ich habe den kleinen Vorteil beide Seiten und Gesellschaftssysteme zu kennen.
Darum denke ich mal, da habe ich einen kleinen Wissensvorsprung, was natürlich auf keinen Fall bedeutet, daß ich mit dem sozialistischen System der ehemaligen DDR konform gelaufen bin.
Ich hatte in dem Staat genug Schwierigkeiten, habe aber immer zu meiner Meinung gestanden und dafür genug Nachteile wegstecken dürfen, doch auch das war und ist mein Problem, ich hätte ja auch nur die Schnauze halten müssen.....

ja, diese Mauer ... eine persönliche Kurzgeschichte des Novembers 1989

Samstag 04.11.1989 - die beiden letzten Montagsdemos in Schwerin, waren schon fast Geschichte, aber natürlich Gespräch daheim. Gegen 22 Uhr nach einem aufregenden Fernsehabend bei meiner Mama nach Hause gekommen, eine Flasche Wein mit meiner damaligen Lebensgefährtin von mir Spontanentschluß, Sachen packen und weg, eventuell funktionierts noch oder die DDR mach "Zu". Nichts überflüssiges, nur Klamotten. Zwei etwas größere, zwei kleine Taschen, nur das Notwendigste an Bekleidung.

Sonntag 05.11.1989 - etwa 02 Uhr zu Hause abmeldet, soviel Geld wie möglich zusammengekratzt, weil woher sonst konnte man "Bares" bekommen. Fahrt im Trabbi Richtung Sachsen (wir kannten einen kleinen Grenzübergang). Kurzer Stop bei Schwiegermutter, nur einen Kaffee und Bescheid geben.
Knappe zwei Stunden später Grenzübergang CSSR ... für uns interessiert sich niemand mehr ... verwunderlich, ich hatte Komplikationen eingeplant.
Im Autoradio schon während der Fahrt gehört, Grenze CSSR zu BRD sei offen, also Fahrt Richtung Cheb/Eger.
Grenze in etwa 5 Kilometer in Sicht, aber Stau, schwere Entscheidung, warten, bis was geht ohne zu wissen ob nicht von hinten die Armee durchgreift oder Auto in den Straßengraben schieben, wie schon viele andere (da standen neben Trabbis viele Lada, Moskwitsch, Wartburg, sogar zwei oder drei Golf) und die Strecke zu Fuß zurückzulegen, jedoch ohne zu wissen was an der Grenze passiert. Entscheidung war dann abwarten und kurz vor Mitternacht gings dann doch ziemlich plötzlich los. Im Konvoi zur BGS-Kaserne Coburg. Sprit wurde knapp, hat aber gereicht und damit "Gute Nacht"

Montag 06.11.1989 - früh aufstehen war ja kein Problem, das kannten wir. Ziemlich vorne in der Warteschlange um entsprechende Anträge und Formulare auszufüllen (wir haben eigentlich nicht wirklich geschlafen, nur geruht), wir waren noch vor der Mittagszeit damit fertig und hatten für uns beide die 200 (West) Deutsche Mark in der Hand.
Auf Nachfrage, wie lange es dauern würde, bis wir aus der Kaserne rausdürften, die überraschende Sofortantwort, "Sie dürfen sich frei bewegen, sollten uns nur sagen, wo wir Sie erreichen oder suchen müßten" und unsrere Papiere wären am Donnerstag fertig zur Abholung.
Ich erinnerte mich an einen entfernt Verwandten im Ruhrgebiet, der mir bei seinem Besuch in der DDR (war schon einige Jahre her) sagte "komm rüber, ich sorge dafür, daß Du Arbeit bekommst und helfe Dir" ... also Fahrt mit dem Trabbi ins Ruhrgebiet, zu Glück hatten zwei Tankstellen in Coburg schon unser Supergemisch.
Was uns jedoch noch wichtig war, ein kurzes Telefonat in den Osten, es waren zwei Telefonate, zu Bekannten (private Telefonanschlüsse gab's ja kaum), die unseren Eltern mitteilen konnten, daß wir die Grenzen heil und unbeschadet passiert haben.

Dienstag 07.11.1989 - Zum Glück hatte man uns an der Tankstelle mehrere Straßenkarten geschenkt, als auch mehrere Flaschen Sprudel. Wir haben nur kurz zwischendurch mal angehalten (Frauen haben eine kleine Blase) und uns etwas ausgeruht, waren morgens gegen 8 oder 9 Uhr an unserem Ziel, doch dann kam die Enttäuschung, ich wurde zwar erkannt, aber "in dieser turbulenten Zeit" sei es nicht möglich uns zu helfen. Was wir bekamen waren 100 DM um möglichst schnell wieder zu verschwinden.
Was nun ...
.... überlegen, wie's weitergehen kann ....
Ich hatte damals noch eine Tante im Odenwald und brauchte unbedingt Hilfe. Geld, nun ja, viel war schon für Benzin (obwohl damals noch preiswert) draufgegangen, aber sonst brauchten wir nicht viel, also auf in den Odenwald.
Über Nacht ein paar kurze Pausen, auch unser Trabbi (Kombi) war zum Lang-Liegen geeignet, wenn so wie wir die Rücksitze umgeklappt sind und da wir unsere Taschen in Coburg gelassen hatten auch kein Problem. Kleines Problem war eventuell unser Körperduft, aber man muß mit sowas leben.

Mittwoch 08.11.1989 - wir waren erschöpft und haben kurz vorm Ziel noch eine Ruhepause eingelegt, ich habe wirklich geschlafen, weshalb wir erst gegen Mittag bei der Tante ankamen. Sie hat alles getan uns zu versorgen. Nach einigen Gesprächsstunden, sicherte Sie uns zu, uns für begrenzte Zeit aufzunehmen.
Dann durften wir uns mal wieder in einem Bett ausschlafen, nun ja, so richtig lange war's auch nicht, weil sie hatte die ganze Nacht rumtelefoniert wegen eines Jobs für mich und wirklich etwas gefunden.

Donnerstag 09.11.1989 - Meine Tante hatte mir am Morgen diese Nachricht unterbreitet, nun mußte ich reagieren, aber natürlich, ich habe "ja" gesagt, unter dem Motto, Arbeit haben-Geld verdienen-dann kann ich mich in Ruhe umsehen. Inzwischen hatten wir bei ihr auch die Nachrichten schauen dürfen, in der DDR ging diese Tage alles drunter und drüber, niemand wußte was passiert.
Ich könnte am kommenden Montag einen Job anfangen für 9,11 DM die Stunde. Mir war bewußt, ein absoluter Billiglohn, aber überhaupt erstmal Arbeit zu haben war wichtig, weiterschauen könnte ich später.
Am Nachmittag verabschiedeten wir uns, weil wir ja unsere neuen Papiere abholen wollten, wir waren ja eh schon recht spät dran.
Die Fahrt zurück nach Coburg konnten wir dann recht locker angehen, haben also eine Kassette eingelegt und somit keinen Radioton gehabt.

Schon etliche hundert Meter vor der Coburger Kaserne wurden wir aus unserer Glücklichkeit herausgerissen, überall jubelnde Menschenmassen ... was ist los ... die Grenze ist auf ! Zu diesem Zeitpunkt konnte ich es gar nicht begreifen.
In der Kaserne zurück, sofort in den Fernsehraum, ich habe bestimmt nur 10 Minuten gebraucht um's zu begreifen.
Dann haben ich und meine damalige Lebensgefährtin unsere letzte aus der DDR gerettete Flasche Wein entkorkt.
Was da auf uns demnächst noch zukommt, war uns zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich bewußt.

Freitag 10.11.1989 - Wir bekommen unsere Papiere. In dem Raum sitzen auch etliche Firmen- und Konzernverantwortlich zu Anwerbemaßnahmen, aber ich hatte ja schon einer Firma zugesagt (heute bereue ich das).
Also Abfahrt in Richtung Odenwald.

Montag 13.11.1989 - Mein erster Arbeitstag im Westen. Eigentlich wollte ich mir das Ganze als jetzt Beginnender Ossi in Ruhe anschauen, aber recht schnell wird mir klar, was ich ja eigentlich schon aus DDR-Zeiten kannte, die West-Monteure kannten nur die Fehlersuche nach dem Prinzip, wir tauschen ein Teil nach dem anderen, irgendwann muß ja der Fehler verschwinden. Allerdings auch da gab es einige Ausnahmen, da waren wirklich Topleute dabei.

Dienstag 14.11.1989 - Meine Lebensgefährtin war beim Arbeitsamt um sich selbst vorerst und mich für den 9. und 10.November als arbeitslos zu melden. (wurde uns noch in der BGS-Kaserne Coburg gesagt). Und schon wieder Ärger, da das Amt meint, ich müßte persönlich vorstellig werden. Nach etlichen Briefwechseln genehmigt mir das Amt die Zahlung für diese beiden Tage.
Mein Arbeitgeber stellt mir ein Fahrrad zur Verfügung, um nach einer freien Wohnung zu suchen. Ich hätte auch ein Auto bekommen können, aber da hat man weniger Blick für die Umgebung. Also radle ich nach Feierabend durch den Ort, klopfe und klingle überall dort an, wo keine Gardinen am Fenster sind. Leider ohne Erfolg.

Donnerstag 16.11.1989 - Arbeit habe ich, Wohnung fehlt, Geld geht dem Ende entgegen. An diesem Tag bietet sich die Möglichkeit, weil die Arbeit bereits erledigt ist, auf dem Amt eine Wohnungsnachfrage direkt anzubringen und siehe da, das Amt hat etwas im Angebot, wenn auch winzig klein, aber besser als nichts.

Freitag 17.11.1989 - Inzwischen habe ich ein Bankkonto und mein Arbeitslohn für 2 Tage ist eingegangen, es steht am Abend ein Gespräch mit dem Vermieter an.
Nach dem Gespräch bestimmt Rechnen den Abend, ich verdiene sehr wenig, meine Lebensgefährtin bekommt noch weniger Arbeitslosengeld, die Mietzahlung ist eigentlich zu hoch, aber um meiner Tante unsere Anwesenheit zu ersparen, sie hat uns nun bereits zwei Wochen irgendwie mit durchgezogen und ist schließlich auch nur Bezieherin einer kleinen Rente, entscheiden wir uns für dieses Wohnung in Dachgeschoß.

Hier bin ich meiner Tante überaus dankbar, sie verstarb knappe 3 Jahre später, jedoch habe ich in den folgenden Jahren alles unternommen mich mit Liebe und Zuständigkeit bei ihr zu bedanken.

Montag 27.11.1989 - Wir beziehen unsere erste kleine Mietwohnung und sind glücklich !!!!

Ab jetzt geht's aufwärts, zumindest anfänglich.
Meine Lebensgefährtin hat inzwischen auch einen Job, wir können uns eine größere Wohnung und ich in meinem Wahn ein besseres Auto leisten. Zwischenzeitlich hatte der Trabbi (defekte Batterie) nicht mehr fahren wollen, also hatte ich für die Winterzeit einen Kadett (gelb mit roten Sternen) gekauft, nun sollte es ein gutes Auto sein.
Das habe ich damals uns gegönnt, weil dafür habe ich neben normalem Arbeitsvertrag mein Nebengewerbe betrieben, allerdings ist dadurch unsere Beziehung kaputt gegangen. Schuld hatten wir beide, aber das gehört hier nicht rein.

Freitag 03.11.2017 - Viele Jahre sind vergangen, ich lebe noch. Und was eigentlich noch viel wichtiger ist, ich habe allen Menschen vergeben. Ich hatte zwischenzeitlich natürlich auch ganz schlechte Tage in denen ich Rachegedanken gegen gewisse Leute der Firma "Horch-und-Guck" die mir inzwischen bekannt geworden sind, aber Ich konnte damit abschließen.
Letztlich waren die meisten dieser Leute mehr oder weniger durch Erpressung zu dem geworden.
Zudem hinterher bringt es auch mir kaum etwas, diese Leute anzuklagen.
Bedauerlich natürlich, daß einer meiner Freunde für diese Firma sehr aktiv war, aber selbst in der eigenen Verwandschaft ist sowas vorgekommen.


Was also bleibt mir als Resüme dieser recht langen Eintragung:
Wichtig war und ist eine Kindheit und ein Aufwachsen in Sicherheit und geordneten Verhältnissen. Heutige Fragen nach Recht und Sicherheit sind für mich oft zweifelhaft. Jedoch habe ich auch die Möglichkeit gehabt in zwei recht unterschiedliche Gesellschaftssystem zu schauen, dafür bin ich meinem Leben sehr dankbar.

Sollten wir uns alle immer an die schönsten Dinge unseres endlichen Lebens erinnern, wir werden alles nur erleben dürfen.

Jeder der die Wendezeit bewußt mitbekommen hat, wird letztlich auch einsehen, daß hier kein Politiker verantwortlich ist, sondern unser gesamtes Volk.
Ohne dieses Volk wäre nichts möglich gewesen.
Über Gewinner und Verlierer sollten wir diskutieren, aber uns auch gemeinsam um Ausgleich der Unterschiede bemühen. Unsere Generation wird es nicht mehr schaffen, aber eventuell die Kinder, die jetzt erst das Licht der Welt erblicken. Jedoch, solange es uns, also Menschen die die Wende noch real miterlebt haben, die den Staat DDR noch erlebt haben, werden immer Vorurteile bestehen. Zudem sind die Unterschiede zwischen Ost und West immer noch zu groß, was sich, und daran glaube ich fest, irgendwann wirklich angleichen wird.

Abschließend sei mir jedoch noch eine Bemerkung zu den "Mauertoten" erlaubt.
Das war großes Unrecht, egal wie man es sieht, jedoch mußte sich jeder ehemalige DDR-Bürger über die Risiken dieser Flucht im Klaren sein. Auch wenn ich persönlich denke, der jeweilige Grenzsoldat hätte ja auch irgendwie vorbeischießen können, doch hätte er dann die geballte Repression der Staatsführung zu spüren bekommen und noch schlimmer, seine ganze Familie hätte auf lange Zeit viele, sehr viele Probleme bekommen.

Ja, die Mauer

Egal, aus welcher Betrachtungsweise man sie auch sieht, sie hat Deutschland lange Jahre getrennt und konnte erst mit dem sich ankündigenden Zusammenbruch der Sowjetunion verschwinden. Nun gibt es sie nicht mehr, seien wir froh und glücklich darüber und versuchen den Frieden zu erhalten.
Dazu gehört natürlich auch die Anerkennung der Leistungen von Menschen in beiden deutschen Staaten.

Jetzt ist's wirklich genug.
Ich wünsche Euch für Eure Sendung alles Gute und werde wohl auch einschalten.

Für jetzt also die Besten Grüße
LDZ

Ich hänge mal ein Foto der Berliner Mauer (1983) an.


Dateianhänge:
berliner Mauer.jpg
berliner Mauer.jpg [ 148.35 KiB | 222-mal betrachtet ]
So 5. Nov 2017, 13:46
Profil
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Auf das Thema antworten   [ 2 Beiträge ] 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Designed by ST Software.
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de